Ausbildungsprämie: Mit welchem Entgelt kann ich als Unternehmen rechnen?

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9. August 2020
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Ausbildungsprämie: Mit welchem Entgelt kann ich als Unternehmen rechnen?

Ausbildung Handwerk

Ausbildung im Handwerk, wichtig und notwendig

Die Ausbildungsprämie ist da und es stellt sich vermehrt die Frage, wie die korrekte Berechnung erfolgt.

Angesichts der Corona-Krise sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Mitarbeitern, die ausbilden und stark durch die Auswirkungen betroffen sind, unterstützt werden. Hierbei stellt sich die Frage: Wie muss der Vergleich zwischen der durchschnittlichen Anzahl der Ausbildungsverträge der letzten drei Jahre mit der Anzahl der für das Ausbildungsjahr 2020/2021 abgeschlossenen Ausbildungsverträge – nach erfolgreicher Probezeit – vorgenommen werden?

Beispiel 1:

Anzahl der Ausbildungsverträge der letzten drei Jahre

2017/2018 – 2

2018/2019 – 1

2019/2020 – 1

und sich somit durchschnittlich 1,33 ergeben würde.

Diese Durchschnittszahl wird weder auf- noch abgerundet, sondern direkt mit der Anzahl der Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020/2021 verglichen.

Der Durchschnitt der letzten 3 Jahre liegt bei 1,33. Gegenübergestellt wird 1 neuer Ausbildungsvertrag 2020/2021, der Durchschnitt der letzten Jahre wird daher nicht erreicht, eine Ausbildungsprämie kann nicht beantragt werden.

Beispiel 2:

Anzahl der Ausbildungsverträge der letzten drei Jahre

2017/2018 – 1

2018/2019 – 1

2019/2020 – 1

Durchschnittliche 1 neuer abgeschlossener Ausbildungsverträge nach erfolgreicher Probezeit der letzten drei Jahre bedeutet eine Prämie von 1 x 2.000 Euro.

Hier einige Beispiele zur Berechnung

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