Umfrage: Cloud-Datenschutz-Prioritäten

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15. September 2020
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Veröffentlichung bei Computern im Handwerk
18. September 2020
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Umfrage: Cloud-Datenschutz-Prioritäten

Cloud-Datenschutz

Cloud-Datenschutz

Commvault, hat mehr als 100 internationale Unternehmenskunden befragt, welche Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie beim Datenschutz in der Cloud Priorität haben. Die Ergebnisse spiegeln das wider, was aktuell in den Schlagzeilen, Berichten von Branchenanalysten und vielleicht auch am eigenen Arbeitsplatz beobachtet werden kann: Vorbereitung ist alles, die Cloud hat einen großen Zuwachs erhalten.

1. Disaster Recovery

Für 80 Prozent der befragten Commvault-Cloud-Kunden hatte die Bereitschaft zur Notfallwiederherstellung oberste Priorität. Cloud Disaster Recovery ermöglicht Unternehmen die schnelle Wiederherstellung von Daten von Standorten auf der ganzen Welt. Während sie im Home-Office arbeiten, können IT-Verantwortliche schnell und sicher Cloud-basierte Workloads auf der ganzen Welt wiederherstellen.

2. Ransomware verhindern

Nahezu wöchentlich wird von neuartigen Ransomware-Attacken berichtet. Keine Überraschung ist also, dass die Prävention dieser Attacken sämtliche Datenmanagement-Experten sehr wichtig ist. Die Verhinderung von Ransomware-Angriffen hatte für 61 Prozent der befragten Commvault-Cloud-Kunden Priorität.

Das Mittel, um Ransomware-Attacken zu verhindern, ist eine Kombination aus verschlüsselten Backups, automatisierten Warnungen, Erkennung von Anomalien, Backups, und Unterstützung bei der Datenisolierung. Sollte es doch einmal zu einer Ransomware-Attacke kommen, muss eine schnelle Datenwiederherstellung möglich sein.

3. Schnellere digitale Transformation

49 Prozent der befragten Commvault-Cloud-Kunden nannten eine schnellere digitale Transformation als wichtigste Maßnahme beim Datenschutz in der Cloud. Als deren Mitarbeiter*innen plötzlich außerhalb des Büros arbeiten musste, verschoben sich die technologischen Prioritäten in Richtung Sicherheit und Produktivität. Wie es Microsoft zur Hochzeit der Pandemie formuliert hat: Zwei Jahre digitale Transformation spielten sich in nur zwei Monaten ab. Oder, in Zahlen gefasst: Im April nutzten erstmals mehr als 200 Millionen Nutzer*innen Microsoft Teams an nur einem Tag, die Zahl der täglichen Nutzer*innen stieg auf 75 Millionen.

Unternehmen brauchen gleichzeitig sichere Daten und Agilität – ein Datenschutz-Korsett steht dem im Weg und macht die Abteilungen zu langsam und frustriert Anwender*innen, die viele neue Herausforderungen zu bewältigen haben. Der Datenschutz von branchenspezifischen SaaS-Anwendungen über PaaS-Datenbanken bis hin zu Office 365 muss flexibel sein. Die Adaption neuer Technologien funktioniert dabei ums besser, je eher auf einer einzigen Oberfläche gearbeitet und bereits erlernte Prozesse weiter genutzt werden können.

4. Stärkere Akzeptanz der Cloud

In der Umfrage sahen 29 Prozent in der verstärkten Nutzung der Cloud die höchste pandemiebedingte Priorität. In einer Umfrage der Boston Consulting Group (BCG) bestätigte etwa ein Drittel aller Unternehmen eine pandemiebedingte Verstärkung der Cloud-Migration. 34 Prozent der Befragten berichteten über beschleunigte Cloud-Migrationen als Reaktion auf COVID-19; 46 Prozent erwarten, dass die Cloud-Migration in den nächsten 12 bis 24 Monaten eine Hauptpriorität sein wird.

5. Schutz von SaaS-Anwendungen

SaaS-Anwendungen ermöglichen mobiles Arbeiten. Die in der Anwendung gespeicherten Daten müssen aber mit geltenden Datensicherungs- und Wiederherstellungs-SLAs übereinstimmen. SaaS-Anbieter sind für die Verfügbarkeit verantwortlich – nicht für die Datenwiederherstellung.

In den ersten Monaten der Pandemie hatte der Datenschutz von neuen SaaS-Anwendungen Priorität, so 17 Prozent der Befragten. Vielleicht war es ein von der Pandemie beeinflusster Wechsel zu Microsoft Office 365 oder eine kürzliche Erkenntnis, dass eine vollständig mobile Belegschaft Salesforce auch außerhalb des Büros nutzen muss – mit der richtigen Lösung verfügen Unternehmen auch hier über vielfältige Möglichkeiten zur Sicherung und Wiederherstellung von Daten aus diesen Cloud-basierten Anwendungen.

Erste Schritte mit dem ultimativen Guide zur „Cloud Data Protection“

Markus Mattmann, Regional Director für Commvault in der Schweiz und Österreich: „Disaster Recovery klingt nach Hochwasser oder totalem Shut-down im Rechenzentrum – in der Praxis aber kann jedes Unternehmen betroffen sein, was auch die Prioritäten unserer Kunden gut zeigen. Die Migration von Daten und Anwendungen in die Cloud ist eines der zentralen Themen, das Unternehmen am Laufen hält, und wird sowohl in der Schweiz als auch Österreich noch an Bedeutung gewinnen.“

Die Cloud ist überall – und sie hat alles verändert. Öffentliche, private, multiple und hybride Umgebungen eröffnen eine Welt voller Möglichkeiten, das Unternehmen agiler, flexibler und reaktionsfähiger zu machen.
Wer mehr den Schutz von Cloud-Daten erfahren will, findet viele nützliche Informationen in Commvaults Whitepaper.

Quelle: www.report.at

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